Ein gutes Produkt, definierte Prozesse und betriebswirtschaftliche Optimierung reichen längst nicht mehr, um im Wettbewerb dauerhaft Bestand zu haben. Man muss sich auf den Weg machen. So weit, so gut. Nur wohin? In welche Richtung?

Schließlich subsumieren sich noch die Begriffe Digitalisierung und Innovation zum Sachverhalt und lassen das ohnehin diffuse Themenbild und die multiplen Anforderungen noch vielfältiger, noch nebulöser erscheinen.

Agile Organisationen sind erfolgreich, nicht weil sie digitalisieren. Sie sind erfolgreich, weil sie sich erneuern. Innovation ist das Buzzword. Dabei wird Innovation oft als „großer Wurf“ verstanden; eine bedeutungsvolle Erfindung, die alles revolutioniert. Ein Denkfehler, denn Innovation hat diverse Erscheinungsbilder und wirkt auf vielen Ebenen. Soziale und organisatorische Prozesse, die zur Optimierung des Arbeitsumfeldes führen, sind ebenso involviert wie das Erschließen von neuen Märkten oder Dienstleistungen, um Abläufe und Services zu adaptieren. Hinzu kommen individualisierte Produktvarianten, maßgeschneiderte Kundenlösungen und hybride Wertschöpfungsketten. Ergo die Summe der Maßnahmen, um Schritt zu halten und sich an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Eine Herkulesaufgabe? Bild von Wolfgang Eckert auf pixabay.com

By the way – Innovation, Fortschritt und Veränderung sind an sich keine neuartigen Herausforderungen, seit jeher sind dies zentrale Elemente zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit.

Aber es geht schnell. Unfassbar schnell. Zeitgleich muss man an der Handlungsfähigkeit im Tagesgeschäft, an der Innovations-, Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit arbeiten!

Eine Herkulesaufgabe?