Die Welt ist vuka. Alles ist möglich, schnell, vernetzt und permanent in Bewegung. Radikal neue Geschäftsmodelle verändern traditionelle Branchen wie das Bank- oder Verlagswesen, im Handel ist der Point of Sale auf den Kopf gestellt, Maschinen steuern Fahrzeuge, komplette Warenlager oder wahlweise Containerterminals. Der weltweit größte Anbieter von Unterkünften, Airbnb, besitzt keine einzige Immobilie und Taxiunternehmen wie Uber weder Auto noch Fahrer – Letztere ohnehin in Kürze* überflüssig.

Mit anderen Worten: Markt, Technik und Umwelt ändern sich rasant. Damit einhergehend verändert sich, selbstredend, auch die Art und Weise wie wir arbeiten. Der Übergang in eine neue, zeitgemäße und digitale Arbeitswelt bedeutet, dass Arbeit muss neu gedacht und gestaltet werden muss. Wenn es nicht gelingt, mit diesem Tempo Schritt zu halten, entsteht eine Lücke, die stetig und unaufhaltsam wächst.

Entwicklungslücke. Darstellung: Zukunftsmentoring.de

* Informationen und Fakten zum Thema autonomes Fahren von Mario Herger „Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren“.

Agilität steht für Beweglichkeit, Wendigkeit und ist sinnverwandt mit Schnelligkeit und Vitalität. Das Adjektiv agilkörperlich und geistig beweglich und wendig zu sein – geht auf „agilis“ (lat.) zurück, eine Adjektivbildung zum Verb „agere“ (lat) – „betreiben, antreiben, handeln, agieren“.

Entscheidend sind die proaktive Handlung und die aktive Gestaltung. Agieren statt reagieren, sind wesentlich im Verständnis dafür, was Agile Arbeit impliziert. Es geht darum, Chancen zu sehen und zu nutzen sowie fit und agil zu sein für eine Welt, in der alles möglich, schnell, vernetzt und permanent in Bewegung ist. Veränderung ist und bleibt Teil eines alltäglichen Prozesses. Nichts bleibt wie es ist.

Agieren nicht reagieren.

(Bild von Andrea Bohl auf pixabay.com)

Agilität. Ambidextrie. Arbeit 4.0. Design Thinking. Holokratie. Kanban. Management 3.0. New Work. Purpose. Scrum. Soziokratie. Swarming. Workhacks…

Wow. Auf dem Weg vom Industriezeitalter zur Digitalisierung und ins 21. Jahrhundert gibt es nicht nur eine Menge zu tun. Es gibt unzählige Möglichkeiten.

Aber keine Blaupause. Und wenig Zeit, denn Fortschritt und Geschwindigkeit sind epochal. Ausschließlich die Fähigkeit ein eigenes Zukunftsbild zu gestalten und mutig voranzuschreiten, zählt. Der Blog Zukunftsmentoring ist eine Orientierungshilfe, den eigenen Weg zu finden; die Taschenlampe im Dunkeln.

Navigation und Empowerment für die Zukunft der Arbeit.

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