Ist Führung obsolet? Diese zentrale Frage ist Thema der nächsten Beitrage.

Eine Frage von sehr hoher Bedeutung, denn vieles deutet daraufhin, dass sich Führende im Agilisierungsprozess selbst abschaffen. Warum sollten sie das tun? Welche Motivation könnten sie demzufolge haben, neue, agile Arbeitsformen auf den Weg zu bringen? Oder richten Sie sich aus Angst vor Machtverlust in der Routine ein und behindern den Richtungswechsel anstatt ihn beherzt voranzutreiben?

Die bisherigen Beiträge haben das Warum beantwortet, mit der Erkenntnis, dass Agilität kein Hype ist, sondern alternativlos.

Auch weil agile Organisationen überdurchschnittlich erfolgreich sind und sich durch Progression und Prosperität auszeichnen. Im Übrigen mit Strahlkraft als Arbeitgeber als „Nebenwirkung“ – statt Azubi- und Fachkräftemangel haben sie Zulauf und qualifizierte Blindbewerbungen.

Mit den letzten drei Beiträgen habe ich aufgezeigt, wie der Stein ins Rollen und Agilität ins Tun kommen. Eine alltagspraktische Vorgehensweise ohne Firlefanz. Just do it!

Bevor nun weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, müssen Rollen und Aufgaben von Führungskräften durchleuchtet und thematisiert werden – natürlich sind sie ein Schlüsselfaktor im Gesamtkonstrukt.

Nein, Führung ist nicht obsoletFührungskräfte haben eine immanente Rolle im Prozess. Nur welche? Um diese Frage drehen sich die kommenden Beiträge.