Lange Zeit war Agilität ein Thema im IT- und Software-Umfeld. Allerdings, die klaffende und stetig wachsende Entwicklungslücke, der Leerraum zwischen Progression einerseits und den enormen Herausforderungen andererseits, ist zwischenzeitlich für alle Branchen spürbar. Veränderungs- und Anpassungsprozesse sind ein konstanter Teil im alltäglichen Arbeitsprozess und die Frage, wie man mit dem Fortschritt und der Dynamik (sinnvoll) Schritt halten kann, ist omnipräsent.

Obwohl die diffusen Themen und Anforderungen nur spür- jedoch nicht greifbar sind, ist klar: Lange, träge Kommunikations- und Entscheidungswege sind längst kein Erfolgsrezept mehr. Damit einhergehend reift der Wunsch – vielmehr die dringende Notwendigkeit – schneller, flexibler und anpassungsfähiger zu sein und zu werden. Das macht Agilität und agiles Arbeiten auch im Non-IT-Umfeld zum Hype.

Die Studienlage* belegt, dass es in den Organisationen angekommen ist – noch nicht in echt -, aber immerhin in der Einschätzung: Wenn es um Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit geht, muss etwas Neues her. Methoden von gestern sind für die Arbeitswelt von morgen wirkungslos.

Agilität ist kein Hype. Es ist weit mehr: existenziell. Man muss sich auf den Weg machen! Das heißt, in Bewegung setzen, anpacken, handeln, agieren, flexibler werden und die Progression und die Erneuerung aktiv suchen. Besser heute als morgen.

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*Agile Arbeit 2019: Vier von fünf Unternehmen sind sicher, dass agile Arbeitsweisen in Zukunft unverzichtbar sind. Diese Studie ist stellvertretend genannt für zahlreiche, weitere Studien, die diese Relevanz bestätigen.